Frankfurter Allgemeine Zeitung - 27.07.2017
Bach: Johannespassion und Mozart: c-Moll-Messe

„... Enoch zu Guttenberg schlägt das Publikum in Herrenchiemsee mit Bach und Mozart in Bann. (…) Wenn Enoch zu Guttenberg, wie nun in diesem Jahr, die Johannespassion in den Mittelpunkt der Festspiele stellt, darf man allerdings sicher sein, sie in einer Weise zu erleben, wie man sie heute kaum einmal zu hören bekommt. (…) er muss vorher schon gespürt haben, dass nur die Klänge eines Götterlieblings imstande wären, die barocke Gemeinde aus der ästhetisch-theologischen Erschütterung in die Realität zurückzuholen. Und so erfuhr die geneigte Zuhörerschaft anderntags eine Wiederbelebung mit Mozarts unvollendeter c-Moll-Messe KV 427 in der berückenden Akustik des Spiegelsaals im Schloss Herrenchiemsee, dargeboten von einem inspiriert musizierendem Orchester, der ebenso singenden Chorgemeinschaft und einem Solistenquartett…“

Kölner Stadtanzeiger - 05.04.2017
Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum

„… Guttenberg verpasst der Musik nicht nur eine beträchtliche Energiezufuhr, sondern auch eine große Portion Herzblut. Da wird nahezu jeder Takt zum Ereignis.“

blasting news New York - 26.10.2016
Bach: Magnificat und Mozart: Requiem

„Standing Ovations auf allen Plätzen der Carnegie Hall … bei einem Konzert mit Chorwerken ist üblicherweise nicht mit einem so lautstarken Publikum zu rechnen, aber am Montag 24. Oktober erwies sich eine großartige Aufführung von Bachs Magnificat und ein grandioses, erschütterndes Mozart-Requiem für den ausverkauften Saal als unwiderstehlich.“

Le Devoir Montreal - 22.10.2016
Bach: Magnificat und Mozart: Requiem

„… Der Grund, warum das andächtig zuhörende Publikum, gefangen vom Geschehen auf der Bühne, den Abend so sehr genoss, liegt darin, dass Guttenberg und seine Musiker beim Mozart dem Wort „Interpretation“ zu neuem Glanz verholfen haben.“

nachrichten.at - 22.09.2016
Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum

„… So ergänzte sich die im ersten Teil gespielte Symphonie Nr. 7 Beethovens perfekt mit Mendelssohns Schauspielmusik zu Shakespeares „Sommernachtstraum“. Da stimmten Emotionalität, der unmittelbar packende Zugang auf die Musik, die kaum stillbare Leidenschaft, der unerbittliche Drang, ganze Lebensweltdramen in die Musik zu legen.“ „… Ein Konzertereignis der Sonderklasse, das das Publikum völlig zu Recht von den Sitzen hat springen lassen.“

oberpfalznetz.de - 13.05.2016
Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum

„…als großes Finale der aktuellen Spielzeit der Regensburger "Odeon-Concerte" ist der gemeinsame Auftritt von Schauspieler Klaus Maria Brandauer und Dirigent Enoch zu Guttenberg, inklusive dessen Münchner Orchester KlangVerwaltung und der Chorgemeinschaft Neubeuern, angekündigt. Es wird in der Tat ein glanzvoller und hochkarätiger Abschluss der jetzigen Reihe.“

Der neue Merker - 24.03.2016
Bach: Matthäuspassion

„… ihm war eine sehr eindringliche, dramatische Aufführung zu danken, die sich wie ein hell leuchtender Stern von vielen durchaus guten und soliden Aufführungen andernorts abhob und nicht nur im Musikleben Berlins einen Glanzpunkt setzte. Enoch zu Guttenberg ist eine bezwingende, charismatische Künstlerpersönlichkeit. Ihm geht es nicht nur um Klangschönheit, sondern vor allem darum, mit großer Ernsthaftigkeit und emotionalem Tiefgang, hinreißender Lebendigkeit und musikalischer Intensität, Inhalte zu vermitteln.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 18.03.2016
Verdi: Requiem

„… Denn Guttenberg ist ein Ausdrucksmusiker durch und durch, dessen Kraftentfaltung stets im Dienste der Expression steht. Das ist keineswegs mit Lautstärke und einem etwaigen Drang zu dauerhaft üppiger Klangentfaltung zu verwechseln: Guttenberg ist ein Interpret, dem es mehr um Wahrheit als um bloße Schönheit geht. Dabei sind ihm auch unkonventionelle Mittel recht, die er im Gesamtgefüge einer Partitur entdeckt.“

Oberbayerisches Volksblatt - 30.07.2015
Schumann: Das Paradies und die Peri

„… Enoch zu Guttenberg brachte dieses fantastische Großwerk nun zum Abschluss der Herrenchiemsee-Festspiele mit dem Chor und Orchester der Klangverwaltung im festlichen Spiegelsaal vor begeistertem Publikum zu Gehör. Bei dem außergewöhnlichen Abend war zu spüren, wie sehr sich Guttenberg im Dienste der Musik verausgabt, mit ihr verschmilzt, und wie stark er mit dem zu interpretierenden Werk verwurzelt ist. Sein unglaubliches Engagement, der glühende, "infizierende" Funke, die Art, wie er die Tempowechsel einleitet oder die großen Phrasen vorantreibt und gleichsam stringent ankurbelt, um sie so dann wieder mit Gespür abzufangen, suchen ihresgleichen.“

Berliner Morgenpost - 25.08.2015
Beethoven: Sinfonie IX

„… Enoch zu Guttenberg leitet das Friedensorchester in Berlin, er eilt aufs Podium. Der temperamentvolle Querdenker hat mit dem Friedensorchester eine junge, frische Version von Beethovens Neunter Sinfonie einstudiert. Gleich die leeren Quinten und das Crescendo zu Beginn klingen weniger geheimnisvoll als sonst. Der Dirigent hält nichts vom Misterioso, von der entrückten und erhabenen Sphäre. Er beginnt auf dem Podium zu tanzen, sein Beethoven hat Rhythmus im Blut. Damit können alle jungen Musiker etwas anfangen, ganz egal, ob sie aus Russland, der Ukraine, Deutschland oder Armenien stammen.“

Wiesbadener Kurier - 01.08.2015
Schumann: Das Paradies und die Peri

„… Konzerte unter Leitung Enoch zu Guttenbergs zeichnen sich immer durch ein forderndes, jeder Nuance nachgehendes und ungemein spannungsvolles Dirigat aus, so erhalten die lyrisch nachsinnenden wie festlichen Momente der Komposition wieder fesselndes Gewicht, eine vom ersten Moment an hinreißende, feinnervige Interpretation, vom Auditorium mit einer Fülle von Bravorufen bedacht.“

Der neue Merker - 04.11.2013
Mozart: Die Zauberflöte

„… Enoch zu Guttenbergs bavarisierte Version „Des Königs Zauberflöte“, von Schloss Herrenchiemsee ins Münchner Prinzregententheater umgezogen. Dem komödiantischen Vergnügen stand das musikalische in nichts nach, es wurde durchwegs auf hohem Level gesungen und musiziert.“

La Nacion (Argentinien) - 04.10.2012
Schubert: Sinfonie IX

„… Guttenberg ist ein erfahrener Dirigent, der zweifellos bewusst diese spektakuläre und bombastische Interpretation wählte. Noch einmal: In Bezug auf die technische Leistung war das Orchester der KlangVerwaltung perfekt, makellos. Zum Abschluss gab es keine Zugaben, aus Respekt vor Schubert, wie Enoch zu Guttenberg erklärte, denn nach der Großen Sinfonie könne es nur Stille geben.

Der Tagesspiegel - 03.12.2012
Haydn: Die Jahreszeiten

„… Treffsicher setzt hier das Klima-Konzert an - denn genau diesen Umstand thematisiert die Stiftung Naturton der Berliner Staatskapelle und führt vor Augen, wie weit sich der moderne Mensch von der Natur entfremdet hat. Zu Guttenbergs überaus zärtliche Interpretation des Oratoriums hilft dabei, die Natur mit den Augen Haydns zu sehen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 23.07.2011
Mozart: Die Zauberflöte

„… Er dirigiert Mozarts „Zauberflöte“, eine Wiederaufnahme aus dem vergangenen Sommer, er hat auch inszeniert und lehnt sich an historisch Übliches an: Es gab Liebhaberaufführungen bei Hofe, in denen die hohen Herrschaften selbst – wie dilettantisch auch immer – mitspielten. Hier sind es nun zwar wirkliche Sänger und wirkliche Künstler, aber sie treten als historische Figuren auf: Tamino ist Kaiser Franz Joseph mit imposantem Backenbart, Pamina ist unsere schöne Sissi mit Sternen in den Haaren, der Herzog Max Emanuel in Bayern steht für einen Papageno, der aussieht wie der junge Konstantin Wecker, einen „Treibauf“ nennt der Bayer das. Der böse Monostatos ist ein schwarz eingefärbter Bismarck mit Pickelhaube…
… Die Chorgemeinschaft Neubeuern betört immer wieder durch Kraft und Leidenschaft, das ist Guttenbergs Chor seit vielen Jahren, und sein wundervolles Orchester mit dem Namen KlangVerwaltung gab alles – der Dirigent auch: Enoch zu Guttenberg hat beim Dirigieren einen Körpereinsatz, wie ich ihn bisher nur bei Christian Thielemann gesehen habe. Er kriecht in die Töne hinein, tanzt sie mit, er ist der Donner und die Zartheit, er bebt und tobt und nimmt zurück und reißt seine Musiker mit – es ist eine pure Freude, das zu sehen und zu hören, und nach vier Stunden Flötenzauber und Liebesprüfungen sind alle erschöpft und glücklich, auch die Zuschauer.